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Zu Fuß und per Anhalter durch die
Mongolei von Markus Ruf
Eigentlich wollten wir mit einem Kanadier
( Kanu )eine Mongolischen Fluss befahren. Leider ( oder zum Glück )
haben wir das Kanu eine Woche vor der abreise beschädigt.
Wir
flogen also ohne unser Kanu nach Ulaan Baatar
Dort
trafen wir den Studenten, der uns während des Monates durch die Mongolei als
Guide begleiten sollte. Er
studiert Forstwissenschaften und ist im Altaj aufgewachsen. Es stellte sich
jedoch bald heraus, dass er nicht allzu gut englisch sprach und alle mails,
die er uns geschrieben hatte, von einem Übersetzer und nicht von Ihm
stammten....... Die Verständigung klappte zwar, doch nur wenn er wollte. Außerdem
war er Wasserscheu
( ich musste Ihn über einen knöcheltiefen Bach Tragen ). Zuvor hatte
er behauptet, er könne gut schwimmen und wolle mit uns im Kanu mitfahren. Da
er außerdem nicht gerne lief und der Meinung war er könne uns nicht zumuten
zu Reiten, mussten wir ihn wieder zurück schicken und reisten alleine weiter. Wir
waren erstaunt, wie gut wir per Anhalter durchs Land reisen konnten. Die
Verständigung war selten ein Problem. Zweimal
mieteten wir für 5 Tage 2 Pferde und ritten ohne
Begleitung umher, einmal in der Nähe des Orchon- Wasserfalls und
einmal beim Hoevsgoel nuur. Wir wanderten auch mehrere Tage, zB. vom Vulkansee zum Ider und vom Orchon-Wasserfall nach Karakoru
Im
nachhinein bereuten
wir lediglich, das wir nicht zu Beginn der Reise außerhalb von Ulaan Baatar 2
Pferde gekauft haben und zum Hoevsgoel nur geritten sind. Das
mit dem Kanu wäre nicht gegangen. Der Chuluut gol,Ider gol und Orchon gol
hatten zu wenig wasser und der Selenge wäre viel zu langsam gewesen.
Es
zeigte sich, was wir schon zu Beginn wussten: Die Mongolei ist ein Pferde Land Zum
Schluss noch
meine Meinung zu den Tipps, die du mir gegeben hast: Du
hattest Recht, dass viele Mongolen, die in den Regionen wohnen, wo viele
Touristen vorbeikommen , oft ein paar Dollars für einen Besuch in einer Jurte
oder sonst was verlangen. Auch
wollten einige für eine Mitfahrt riesige Summen. Oft
waren sie dann aber auch mit ein paar Tugriks zufrieden, da sie meiner Meinung
nach den Wert des Geldes nicht richtig einschätzen können. Des
weiteren wurden wir auch in Ulaan Baatar von Taschendieben bestohlen, doch da
wir deinen Rat befolgten, hatten wir nur kleine Summen dabei....... ich glaube
es waren 3
Dollar oder so, die uns gestohlen wurden. Viele
Leute sind sehr gastfreundlich und ließen uns meist unentgeldlich
mitfahren. Wir trafen beinahe niemanden mit einem Schnupfhorn
(Hurg ). Das kann man sich bestimmt sparen. Im
großen und ganzen sind die Leute sehr neugierig und gastfreundlich.
Alles gute Markus
Vielen
Dank, Dir Markus, für den netten Bericht.
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